Sicherheitstüren

Hier gibt es Normen/Widerstandsklassen(WK) auf die Sie achten sollten. Im Privatbereich sind die Widerstandsklassen 2-4 sinnvoll, wobei für Wohnungen die WK3 und 4 empfehlenswert sind (ab WK3 auch ein Prämienvorteil bei der Haushaltsversicherung gegen Vorlage des Zertifikats und abhängig vom Bundesland sogar Förderungen) und bei Einfamilienhäuser, aufgrund der Einstiegsmöglichkeiten durch Fenster, eher die WK2 Sinn macht. Bei Wohnungen ist wie anfangs einleitend erwähnt zu beachten, dass, wenn potentielle Einbrecher über einen Balkon oder ein Gangfenster (usw.) eindringen können, auch diese Öffnungen zu sichern sind.

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten der Montage von Sicherheitstüren:

  • Ummantelung des bestehenden Türstockes (Zarge) mit einer Sicherheitszarge aus z.B. Aluminium, Stahl, usw. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass der Einbau an sich ohne große Schmutzentwicklung stattfindet. Dies trifft meist auf Sicherheitstüren aus Holz zu.
  • Herausreißen des bestehenden Türstocks und ersetzten durch eine eigene Zarge. Dies wird meistens bei Stahltüren durchgeführt, da diese ein größeres Gewicht haben.

Ob eine Holz- oder Stahltüre letztendlich gewählt wird ist reine Geschmackssache sofern beide die gleiche Sicherheitszertifizierung haben.

einbruchsopfer.at TIPPS:

  • Das Mauerwerk muss entsprechend stabil sein. Gerade bei Dachgeschoßaufbauten kann es vorkommen, dass aus baulichen Gründen die Wände sehr dünn sind und die Türen samt Zarge herausgeschnitten werden können
  • Bei Doppelflügeltüren darauf achten, dass die sogenannte Flucht (Breite des Durchganges) genügend groß ist, d.h. eher zu asymmetrischen Flügeln tendieren (der fixe Flügel kleiner als der öffenbare). Durch die Sicherheitszarge verlieren Sie nämlich ein paar Zentimeter Durchgangsbreite.