Gitter

Gitter dienen meist als zusätzliche Absicherung von Tür- oder Fensterverglasungen – seltener als eigene Absicherung (z.B. bei Hof- oder Garageneinfahrten und im Hauseingangsbereich).

Die gängigsten Arten für die Fensterabsicherung im Privatbereich sind Scherengitter und Kreuzgitter.

Fenster über Erdniveau werden mit Kreuzgittern gesichert wobei diese eine Stabstärke von zumindest 12mm und einen Stababstand von maximal 20 cm aufweisen sollten. Die Kreuzpunkte sollten verschweisst sein, eine massive Stabilität des Mauerwerks muss gegeben sein, die Verschraubungen müssen verschweisst werden. Kreuzgitter sind meist fix verschraubt, beachten Sie daher, dass die gesicherte Öffnung im Brandfall keine Fluchtmöglichkeit bietet.

Bei Scherengittern dürfen die Verschraubungen seitlich und in der Führungsschiene im geschlossenen Zustand nicht zugänglich sein oder die Schrauben sind verschweisst Die Elemente müssen stabil sein und dürfen nicht durch Biegen aus den Schienen gezogen werden können. Die Schlösser müssen massive Hakenschlösser sein, der Schlosskasten darf nicht angreifbar oder abschraubbar sein. Wichtig ist auch hier die mindestens gleichwertig massive Stabilität des Einbaurahmens und des umgebenden Mauer- oder Tragwerks!

 

Fenster unter dem Erdniveau (Lichtschächte) werden meist von einem Gitterrost „geschützt“, leider ist dieser aber meist nicht fix montiert oder gesichert, sodass man diesen leicht entfernen kann. Die sogenannte Gitterrostsicherung  schützt gegen die gängigste Einbruchsmethode, dem Aufhebeln.  Dazu wird eine variable Kette, die die massive Halteplatte mit dem Mauerwerk verbindet, grundsätzlich paarweise, angebracht.