Alltägliche Tipps zur Einbruchsprävention

  1. Verschließen Sie stets alle Öffnungen Ihres Hauses – Ihrer Wohnung, d.h. sperren Sie sämtliche Schlösser Ihrer Eingangstüre zu! Lassen Sie keine Fenster gekippt, wenn der Einbrecher Ihr Fenster öffnen kann, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen, ist die Versicherung leistungsfrei. Außerdem kann es im Fall eines Unwetters zu einem Niederschlagswasserschaden kommen, auch hier kann Ihre Versicherung die Übernahme des Schadens ablehnen. Wenn Sie sperrbare Fenstergriffe (Oliven) haben, versperren Sie diese und ziehen den Schlüssel ab!
  2. Eigentumsverzeichnis: Legen Sie ein Verzeichnis an, in dem Ihre Wertgegenstände (Schmuck, Videokamera, usw.) aufgelistet sind, im Idealfall mit Rechnung und Foto. Es erleichtert Ihnen im Schadensfall die Bestandsaufnahme der fehlenden Gegenstände. Ebenfalls anzuraten wäre überblicksmäßige Fotos des Inventars, denken Sie an einen Feuerschaden. Dieses Eigentumsverzeichnis sollten Sie nicht nur zu Hause lagern, sondern auch bei Familienmitgliedern oder Verwandten (Feuer – Totalschaden)
  3. Keine Auskünfte an Fremde:
    • Telefonumfrage: wenn Sie eine Person telefonisch kontaktiert ob Sie Interesse an Sicherheitstechnik haben, geben Sie keine Antwort und legen Sie auf. Seriöse Firmen machen so etwas normalerweise nicht. WARUM? Sobald Sie sagen, dass Sie Interesse zeigen, erkennt die fremde Person, dass Sie keine Einbruchssicherungen haben.
    • Pizzalieferant/Postwurfsendung Verteiler/Handwerker/Vertreter aller Art. Auch hier ist Vorsicht geboten! Ihre Sicherheitstechnik geht niemanden etwas an.
  4. Anbringung von Warnschildern ist sinnvoll
    • z.B. Achtung Hund (wenn Sie auf Ihren Hund angesprochen werden, bestätigen Sie, dass Sie einen haben – Einbrecher scheuen erfahrungsgemäß Objekte mit Hunden (verlassen Sie sich bitte nicht nur auf Ihren Hund als Sicherheitsmaßnahme, erstens ist dieser nicht immer im Objekt und zweitens, sofern sich das Risiko für Einbrecher lohnt, ist der Hund gefährdet)
    • z.B. alarmgesichert oder videoüberwacht. Hier sollte man berücksichtigen, dass Einbrecher nicht dumm sind! Bringen Sie den Warnkleber dezent aber gut sichtbar an! Vermeiden Sie es aber Ihre Wohnungseingangstüre damit zuzupflastern.
  5. Nachbarschaft: ein extrem wichtiges Thema ist die Kommunikation mit den Nachbarn, nicht nur, dass diese in einem gewissen Rahmen nach dem Rechten sehen können, ohne sich in Gefahr zu bringen sondern auch, dass diese von Ihnen angewiesen werden was zu tun ist, wenn z.B. die Alarmanlage ausgelöst wird!
  6. Ersatzschlüssel unter dem Blumentopf/Fußmatte?? Solche Verstecke sind potentiellen Einbrechern bekannt. Wird ein Einbruch mittels Zweitschlüssel begangen, ist die Versicherung leistungsfrei!
  7. Bewahren Sie Ihren Tresorschlüssel niemals zu Hause auf, auch hier gilt, wenn dieser vom Einbrecher gefunden wird, reduziert sich die Deckung für den Inhalt auf die Höhe wie für die Verwahrung in einem normalen Behältnis. Wenn Sie einen Tresor neu anschaffen, greifen Sie zu einer elektronischen Sperre.
  8. Deaktivieren Sie Außensteckdosen: die besten mechanischen Sicherungen helfen nicht viel, wenn Sie Einbrechern die Möglichkeit geben, mit elektronischem Werkzeug zu arbeiten
  9. Automatische Außenbeleuchtung: ohne großen Kostenaufwand können Sie Ihre bestehende Außenbeleuchtung durch Lampen mit Bewegungsmeldern austauschen. Einbrecher scheuen erfahrungsgemäß beleuchtete Stellen
  10. Lassen Sie keine Wertgegenstände/Geld offensichtlich liegen, erstens ist die Schadensleistung der Versicherungen dafür limitiert und zweitens gilt hier – Gelegenheit macht Diebe